Christiane Godt

Christiane Godt ist OrgelDoc und CembaloDoc

GodtChristiane-OrganDoc

Seit ihrer Kindheit liebt sie das Orgelspiel. »Ich habe schon mit 13 Jahren meine erste Organistenprüfung abgelegt«, sagt die gebürtige Rendsburgerin Dr. Christiane Godt. Zwar entschied sie sich nach dem Abitur für ein Medizinstudium, führt heute eine Praxis als Fachärztin für Allgemeinmedizin in Kiel und ist als Lehrbeauftragte an der Universität tätig. Doch auch die Musik hat in ihrem Leben einen festen Stellenwert. Seit zehn Jahren begleitet sie die Gottesdienste in der Universitätskirche und gibt dort Orgelkonzerte.

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Christiane Godt – harpsichord/Cembalo Peter Godt – Flute

»Ich bin das fünfte Kind einer Pastorenfamilie. Wir haben zu Hause immer Musik gemacht«, erzählt Godt. Preise bei »Jugend musiziert« und der Lübecker Possehl-Preis, Meisterkurse in Orgel und Cembalo und Studien an den Musikhochschulen in Berlin, Hannover und Lübeck waren die weiteren Schritte auf ihrem musikalischen Weg. »Schon während des Studiums hatte ich eine Organistenstelle«, sagt die Ärztin.

Die Universitätskirche ist ihr in den zehn Jahren zu einem Zuhause geworden. An den Gottesdiensten gefällt ihr, dass jeden Sonntag jemand anderes predigt. »Vorher stimmen wir das musikalische Programm zusammen ab«, erklärt sie. Besonders liebt Christiane Godt die Choräle von Martin Luther.

Bei ihren Konzerten legt sie einen Schwerpunkt auf Barockmusik. Dabei lädt sie in der Regel Gäste ein, die auf historischen Instrumenten spielen. Dazu gehören international bekannte, aber auch Kieler Musikerinnen und Musiker. Den Cembalo-Part übernimmt Christiane Godt dabei stets selbst. »Die Konzerte sind immer gut besucht«, freut sie sich. »Es wäre natürlich schön, wenn noch mehr Menschen kommen.«

Mit dem Barockensemble der Universitätskirche hat Godt bereits mehrere CDs aufgenommen, die bei der Evangelischen Studierendengemeinde erhältlich sind. Auch nach zehn Jahren hat für Christiane Godt die Aufgabe als Universitätsorganistin nichts von ihrem Reiz verloren: »Das ist für mich keine Arbeit, sondern eine reine Freude.«

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