Alexander Mann

Alexander Mann ist BobDoc

Alexander Mann (* 11. November 1980 in München) ist ein deutscher Bobfahrer.

Mann besuchte in den Jahren 1991 bis 1995 das Albert-Einstein-Gymnasium in München, bevor er 1995 auf das schottische Internat Glenalmond College wechselte. 1999–2002 studierte er auf der Universität in Essex Sport- und Trainingswissenschaften. 2007 begann er mit dem Studium der Medizin an der LMU in München. Frühe Erfolge erreichte er in der Leichtathletik, in Schottland betrieb er erfolgreich den Rugby-Sport, später konnte er hier sogar das Deutsche 7ner Team in Twickenham und Paris unterstützen.

Seit 2002 betreibt Alexander Mann den Bob-Sport. Im Juniorenalter (das im Bob-Sport bis zum 27.Lebensjahr ist) konnte er mit Christoph Gaisreiter, Junioren Weltmeister im 2er-Bob sowie im 4er-Bob bei der JWM in Winterberg (2005) werden. In der folgenden Saison konnte er mit Gaisreiter im 4er Bob Vizeweltmeister (JWM Igls/Innsbruck 2006)werden. Die folgende Saison verbrachte Mann im Team von Manuel Machata mit dem er einen 3.Platz bei der 4er Junioren WM in Altenberg erzielen konnte.

Seit 2008 ist Alexander Mann Anschieber sowohl im Zweier- als auch im Viererbob von Bobpilot Matthias Höpfner. Bereits in seinem ersten Weltcuprennen am 2. Februar 2008 auf der Bobbahn am Königssee konnte er mit Höpfner seinen ersten Weltcupsieg im Zweierbob feiern. Höpfner hatte zuvor mehr als 2 Jahre kein Weltcup Rennen gewonnen. Am 10. Februar 2008 beim Weltcup in Winterberg machte Alexander Mann von sich reden, als er ausrutschte, große Probleme beim Einsteigen in den 4er Bob hatte und die Fahrt schließlich verkehrt herum sitzend zu Ende brachte. Bei der Weltmeisterschaft 2008 in Altenberg am 16./17. Februar 2008 verpasste er zunächst mit seinem Piloten Matthias Höpfner um 8 Hundertstel als Viertplatzierter im 2er Bob eine Medaille, nachdem sie in den ersten 3 von 4 Läufen auf dem dritten Medaillenrang lagen. Im 4er Bob jedoch gelang ihnen mit der Bronze Medaille am 23./24. Februar 2008 der ersehnte Erfolg; für Matthias Höpfner war es die erste Medaille überhaupt bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen.

Alexander Mann hat am 17. Februar 2008 ein Trostpflaster für die verpasste Zweierbob-Medaille bekommen: Mit der deutschen Mannschaft wurde er in Altenberg Team-Weltmeister 2008. Bei der Team-WM starten Frauen und Männer jeweils im Zweierbob und auf dem Skeletonschlitten nacheinander. Die Zeiten werden zum Gesamtergebnis addiert. Mit einem Vorsprung von 1,78 Sekunden gewann die deutsche Mannschaft mit Matthias Höpfner und dem bei der Sportschule Fürstenfeldbruck-Puch als Trainer beschäftigten Alexander Mann im Zweierbob diese Wertung vor Kanada und den USA. Auf einer der schwersten Bahnen der Welt haben die Deutschen damit ihren Heimvorteil genutzt und souverän gewonnen. Zum Team gehörten Rekord-Weltmeisterin Sandra Kiriasis und Berit Wiacker, Matthias Höpfner und Alexander Mann im Zweierbob sowie die Skeleton-Asse Anja Huber und Sebastian Haupt.

Nachdem sich Höpfner im folgenden Jahr die Achillessehne riss und somit seine Karriere aufgeben musste, wechselte Alexander Mann noch im selben Jahr zu Bob-Team Angerer. Bei der WM im 4er Bob der gleichen Saison (2009/2010) stürzten sie jedoch leider bereits im ersten Lauf der WM in Lake Placid.

In der Saison 2009/10 ist Mann Mitglied im Team Angerers von Karl Angerer und nahm an den Olympischen Spielen in Vancouver teil, hier konnte er den 7.Platz im 4er Bob mit bis dato schnellst gemessener Geschwindigkeit (153,4 km/h) erreichen.

In der Saison 2010/2011 schaffte es Mann mit seinen Team Kollegen Gregor Bermbach und Christian Friedrich hinter Piloten Karl Angerer mit Startbestzeit auf Platz 2 der 4er-Bob-WM am Königssee.

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